Predigttexte
für die nächsten Tage
5In gleicher Weise bitte ich: Ihr Jüngeren, ordnet euch Älteren unter. Alle aber sollen einander mit Bescheidenheit begegnen, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den °Erniedrigten aber schenkt Gott °Gnade. 6Beugt euch nun unter Gottes herrschende Hand. So wird Gott euch erheben, wenn die Zeit gekommen ist. 7Werft alle Sorgen auf Gott, denn Gott kümmert sich um euch. 8Lebt ohne Illusionen, haltet die Augen offen! Der °Teufel, der euer Feind ist, geht umher wie ein brüllender Löwe und versucht, Menschen zu verschlingen. 9Setzt ihm ohne Wanken den °Glauben entgegen. Ihr wisst: All dieses Leid erleben auch eure Geschwister in aller Welt. 10Gott aber schenkt euch volle °Zuwendung. Gott hat euch gerufen, damit ihr in Jesus °Christus am ewigen göttlichen °Glanz teilhabt. Gott selbst wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, bereitmachen, ermutigen, Kraft verleihen und euch auf ein festes Fundament gründen. 11Gott gehört die Macht in °Ewigkeit. Amen.
4Das Folgende ist die Geschichte der Kinder von Himmel und Erde, seit diese erschaffen wurden: Am Tage, als Adonaj (3), vertritt den Namen °Gottes, Erde und Himmel machte, – 5noch gab es die Sträucher des Feldes nicht auf der Erde und das Grün der Felder war noch nicht aufgesprossen, denn Adonaj, also Gott, hatte es noch nicht regnen lassen auf die Erde, und es gab auch noch keine Menschen, um den Acker zu bearbeiten, 6nur ein Quell stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackers, – 7da bildete Adonaj, also Gott, Adam, das Menschenwesen, aus Erde vom Acker und blies in seine Nase Lebensatem. Da wurde der Mensch °atmendes Leben.
8Nun legte Adonaj, also Gott, einen Garten in Eden an, das ist im Osten, und setzte das gerade geformte Menschenwesen dort hinein. 9Aus dem Acker ließ Adonaj, Gott, sodann alle Bäume aufsprießen, reizvoll zum Ansehen und gut zum Essen, samt dem Baum des Lebens in der Mitte des Gartens und dem Baum der Erkenntnis(4) von Gut und Böse.
10Ein Strom geht aus von Eden, um den Garten zu bewässern. Und von da an teilt er sich in vier Hauptarme. 11Der Name des einen ist Pischon; das ist der, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es das Gold gibt. 12Gut ist das Gold dieses Landes, zudem gibt es da Bdellion-Harz und Schoham-Steine. 13Der Name des zweiten Flusses ist Gihon, der fließt um das ganze Land Äthiopien herum. 14Der Name des dritten Flusses ist Tigris, der fließt östlich von Assur. Und der vierte Fluss, das ist der Eufrat. 15Adonaj, also Gott, nahm das Menschenwesen und brachte es in den Garten Eden, ihn zu °bearbeiten und zu beaufsichtigen. 16Dann sprach Adonaj, Gott, ein Gebot für das Menschenwesen aus: »Von allen Bäumen des Gartens kannst du ruhig essen. 17Nur vom Baum der Erkenntnis(↑4) von Gut und Böse – von dem darfst du nicht essen. An dem Tag, an dem du von ihm isst, bist du zum Tode verurteilt.« 18Dann sagte Adonaj, also Gott: »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will für ihn eine Hilfe machen, so etwas wie ein Gegenüber.« 19Da bildete Adonaj, also Gott, aus Ackererde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zum Menschen, um zu beobachten, wie er sie nennen würde. Ganz so wie der Mensch – das °atmende Leben – sie nennen würde, so sollte ihr Name sein. 20Da gab der Mensch allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen. Aber für das Menschenwesen fand sich keine Hilfe, die so etwas wie ein Gegenüber wäre.
21Da ließ Adonaj, also Gott, einen Tiefschlaf auf das Menschenwesen fallen, dass es einschlief, nahm eine von seinen Seiten und verschloss die Stelle mit Fleisch. 22Dann formte Adonaj, also Gott, die Seite, die sie dem Menschenwesen entnommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu Adam, dem Rest des Menschenwesens(5). 23Da sagte der Mensch als Mann: »Dieses Mal ist es Knochen von meinen Knochen, und °Fleisch von meinem Fleisch! Die soll Ischscha, Frau, genannt werden, denn vom Isch, vom Mann, wurde die genommen!« 24Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden. Sie werden ein °Fleisch sein. 25Und obwohl die beiden nichts anhatten, der Mensch als Mann und seine Frau, schämten sie sich nicht.
5Und die Apostel und Apostelinnen sprachen zum °Gebieter: »Stärke uns den °Glauben!« 6°Er aber sprach mit großer Autorität: »Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkörnchen, dann würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: ›Entwurzle dich und pflanze dich im Meer wieder ein‹ – und er würde euch gehorchen.
1Nach diesen °Ereignissen kam das °Wort Adonajs in einer Vision zu Abram und lautete: »Fürchte dich nicht, Abram, ich selbst bin Schutzschild für dich. Dein Lohn ist sehr groß.« 2Da sprach Abram: »°Macht über mir, Adonaj, was könntest du mir geben? Wo ich selbst doch ohne Kinder leben muss. Nur der Sohn von Meschek gehört zu meinem Haus, also Damaskus, Eliëser.« 3Da sprach Abram: »Sieh, mir hast du keine Nachkommen gegeben. Sieh doch, nur ein Angehöriger meines Hauses wird mich beerben.« 4Doch siehe, Adonajs °Wort kam zu ihm und lautete: »Nicht der wird dich beerben, sondern einer, der aus deinem eigenen Leib hervorgeht, der wird dich beerben.« 5Und es führte ihn nach draußen und fuhr fort: »Blick doch einmal zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst.« Und dann weiter: »So wird deine Nachkommenschaft sein.« 6Da °glaubte er Adonaj und zählte(13) es als eine °Tat der Gerechtigkeit.
25Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht ängstlich um euer °Leben, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, auch nicht um euren °Körper, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben viel mehr als Essen, der Körper viel mehr als Kleidung? 26Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sammeln auch keine Vorräte in Scheunen – und °Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, ernährt sie. Sollte es bei euch so viel anders sein? 27Könnt ihr euren Lebensweg auch nur um eine kurze Strecke verlängern, indem ihr euch Sorgen macht? 28Und was sorgt ihr euch um Kleidung? Betrachtet die Blumen auf den Feldern, wie sie sich im Wachsen entfalten: Sie mühen sich nicht ab und sie spinnen nicht. 29Doch ich sage euch: Nicht einmal Salomo in all seinem °Glanz war schöner gekleidet als eine dieser Feldblumen. 30Wenn aber Gott selbst die Gräser auf dem Feld so kleidet, die heute da sind und morgen in den Ofen geworfen werden – warum fehlt euch dann das Vertrauen, dass Gott umso mehr für eure Kleidung sorgt? 31So hört nun auf, euch zu sorgen und zu fragen: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Womit sollen wir uns kleiden? 32Auf all dies richten die °Menschen der Völker ihren Sinn. °Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, weiß ja, dass ihr dies alles braucht. 33Sucht hingegen zuerst die °gerechte °Welt Gottes, und dies alles wird euch geschenkt werden. 34Sorgt euch deshalb nicht um morgen, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Es reicht, wenn jeder Tag seine eigene Belastung hat.
1Es war jemand krank, Lazarus aus Betanien, aus dem Dorf von Maria und Marta, ihrer Schwester. 2Maria war die, die den °Messias mit Salböl gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank. 3Die Schwestern schickten also zu ihm und ließen sagen: »°Rabbi, sieh: Der, den du liebst, ist krank.« 4Als Jesus das hörte, sagte er: »Diese Krankheit ist nicht todbringend, sondern ist dazu da, dass der °Erwählte Gottes durch sie in °göttlichem Glanz erstrahle.« 5Jesus liebte Marta und ihre Schwester und Lazarus. 6Als er nun gehört hatte, dass Lazarus krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. 7Anschließend sagte er seinen °Jüngerinnen und Jüngern: »Lasst uns wieder nach Judäa gehen!« 8Die Jüngerinnen und Jünger sagten ihm: »Rabbi, gerade haben die Menschen aus Judäa versucht, dich zu steinigen, und du gehst wieder dorthin?« 9Jesus antwortete: »Hat nicht der Tag zwölf Stunden? Alle, die am Tag herumlaufen, stolpern nicht, denn sie sehen das Licht dieser Welt; 10alle aber, die bei Nacht herumlaufen, stolpern, weil das Licht nicht in ihnen ist.« 11So redete er, und danach sagte er ihnen: »Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, ich gehe, um ihn aufzuwecken.« 12Da sagten ihm die Jüngerinnen und Jünger: »°Rabbi, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden.« 13Jesus hatte aber über seinen Tod geredet, sie dagegen meinten, dass er über das normale Einschlafen geredet hätte. 14Da sagte Jesus ihnen ganz offen: »Lazarus ist gestorben, 15und ich freue mich euretwegen – ihr sollt nämlich °zum Glauben kommen –, dass ich nicht dort war. Aber lasst uns zu ihm gehen!« 16Da sagte Thomas, genannt Zwilling, zu den anderen Jüngerinnen und Jüngern: »Lasst auch uns gehen, damit wir mit ihm sterben.«
17Jesus ging also und fand, dass Lazarus schon vier Tage im Grab war. 18Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa drei Kilometer entfernt. 19Viele von den Menschen aus ihrem Volk waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen des Bruders zu trösten. 20Als Marta nun hörte, Jesus würde kommen, ging sie ihm entgegen. Maria aber blieb im Haus sitzen. 21Marta nun sagte zu Jesus: »°Rabbi, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben. 22Aber auch jetzt weiß ich: Was auch immer du von Gott erbittest, wird Gott dir geben.« 23Jesus sagte ihr: »Dein Bruder wird °auferstehen!« 24Marta sagte ihm: »Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der °Auferstehung am letzten Tag.« 25Jesus sagte ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben: Alle, die an mich glauben, werden leben, auch wenn sie sterben; 26und alle, die leben und an mich °glauben, werden bis in °Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?« 27Sagt sie ihm: »Ja, °Rabbi, ich °glaube, dass du der °Messias bist, der °Erwählte Gottes, der in die Welt kommt.« 28Nachdem sie dies gesagt hatte, ging sie weg und rief ihre Schwester Maria und sagte ihr heimlich: »Der Lehrer ist da und ruft dich.« 29Als jene dies hörte, °stand sie schnell auf und ging zu ihm. 30Jesus war noch nicht ins Dorf gekommen, sondern war noch an dem Ort, wo Marta ihm begegnet war.
31Als nun die anderen jüdischen Menschen, die mit ihr im Haus gewesen waren und mit ihr getrauert hatten, sahen, wie Maria schnell °aufstand und hinausging, folgten sie ihr, weil sie meinten, sie ginge zum Grab, um dort zu weinen. 32Als Maria dahin kam, wo Jesus war und ihn sah, warf sie sich zu seinen Füßen nieder und sagte ihm: »°Rabbi, wenn du hier gewesen wärst, wäre mir der Bruder nicht gestorben.« 33Als Jesus sie weinen sah – und auch die anderen Jüdinnen und Juden, die mit ihr gekommen waren, weinten –, war er innerlich aufgewühlt und erschüttert 34und sagte: »Wo habt ihr ihn hingelegt?« Sie sagten ihm: »°Rabbi, komm und sieh!« 35Jesus weinte. 36Da sagten die anderen jüdischen Menschen: »Sieh, wie er ihn geliebt hat.« 37Aber einige von ihnen sagten: »Hätte nicht jener, der die Augen des Blinden geöffnet hat, auch etwas machen können, damit dieser nicht sterben musste?« 38Jesus nun, wiederum innerlich ergrimmt, kam zum Grab. Es war eine Höhle und ein Stein lag vor ihr. 39Jesus sagte: »Hebt den Stein fort!« Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte ihm: »°Rabbi, er stinkt schon, er ist ja vier Tage alt.« 40Jesus sagte ihr: »Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du °glaubst, wirst du den °Glanz Gottes sehen?« 41Sie hoben nun den Stein fort. Jesus aber hob die Augen nach oben und sagte: »°Du, Gott, ich danke dir, dass du mich gehört hast. 42Ich wusste, dass du mich immer hörst, aber wegen der Leute, die hier stehen, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.« 43Als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: »Lazarus, komm heraus!« 44Es kam der Gestorbene heraus, umwickelt an den Füßen und den Händen mit Binden und sein Gesicht war von einem Tuch bedeckt. Jesus sagte ihnen: »Befreit ihn und lasst ihn gehen!«
45Viele nun von den jüdischen Menschen, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was er tat, glaubten an ihn.
7denn Gott hat uns keineswegs einen °Geist der Feigheit gegeben, sondern einen Geist der tätigen Kraft und der liebevollen Zuwendung, einen Geist, der zur Vernunft bringt. 8Also weiche nicht peinlich berührt davor zurück, dich zu dem zu bekennen, °dem wir gehören – und ebenso wenig zu mir, der ich sein Gefangener bin! Sondern nimm für das °Evangelium, die Botschaft der Rettung, auch das Schlimme mit auf dich, wozu Gott dir die nötige Kraft gibt.
9Denn Gott hat uns °gerettet und uns gerufen mit °heiligem Ruf, nicht aufgrund unserer Taten, sondern aus eigenem Entschluss und °freier Zuneigung. Dieses unverdiente Wohlwollen hat Gott uns schon vor °ewigen Zeiten geschenkt in dem °Christos Jesus, 10es ist aber jetzt sichtbar geworden, da unser °Retter, der Christos Jesus, erschienen ist. Er hat den Tod entmachtet und unvergängliches Leben ans Licht gebracht durch das °Evangelium, die Botschaft der Rettung.
22Nicht zu Ende ist doch Adonaj damit, sich °freundlich zu erweisen,
hat ja nicht aufgehört, sich zu erbarmen,
23tut's aufs Neue Morgen für Morgen. Wie ist deine °Treue so groß!
24» Adonaj gehört zu mir«, spricht meine °Kehle,
»deshalb harre ich aus.«
25Wohl denen, die auf Adonaj hoffen, der °Kehle, die danach fragt!
26Gut ist's, still zu harren auf die Hilfe Adonajs.
27Wohl der Person, wenn ein Joch in der Jugend sie trägt!
28Sie sitze allein und halte sich still; es ist ihr ja auferlegt.
29Sie stecke ihren Mund in den Staub – vielleicht gibt es Hoffnung –,
30biete den Schlägen die Backe, werde satt von Schmach.
31Nicht ja auf immer verstößt °meine Autorität,
32stößt zwar in Kummer, erbarmt sich jedoch voll °freundlicher Güte,
11Bald darauf gelangte er in eine Stadt namens Naïn, mit ihm gingen seine Jüngerinnen und Jünger und eine große Volksmenge. 12Als sie sich dem Stadttor näherten, seht, da kam gerade ein Trauerzug heraus. Der Tote war der einzige °Sohn seiner Mutter gewesen, und diese war bereits Witwe. Eine große Menge aus der Stadt begleitete die Frau. 13°Jesus sah sie, hatte Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: »So weine doch nicht!« 14Er trat an die Bahre heran und berührte sie, da blieben die, die sie trugen, stehen. Er sprach: »Junger Mann, ich sage dir, °steh auf!« 15Da setzte sich der Tote auf und begann zu reden, und er gab ihn seiner Mutter. 16Da wurden alle von °Ehrfurcht ergriffen und lobten °Gott und sagten: »Ein großer Prophet ist unter uns °aufgestanden.« Und: »Gott hat sich unserem °Volk rettend zugewandt.« 17Und dieses °Wort verbreitetete sich in ganz Judäa, sowie im benachbarten Land.
35Werft nun eure Zuversicht nicht weg. Sie bringt großen Lohn mit sich. 36Was ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit, damit ihr den Willen Gottes tut und so das, was Gott versprochen hat, erhalten könnt. 37»Es dauert nur noch eine kleine Weile, bis der Kommende kommt. Er wird nicht zögern. 38Alle meine °Gerechten werden durch °Gottvertrauen leben. Wenn sie aber zurückweichen, habe ich keinen Gefallen an ihnen.« 39Wir sind nicht solche Menschen, die ängstlich ins Verderben zurückweichen, sondern solche, die durch Gottvertrauen das Leben gewinnen.
1Ein Lied. Von David. Behüte mich, Gott! In dir berge ich mich.
2Ich spreche zu ha-Makom: °Du bist mächtig über alle.
Du! Glück finde ich nur bei dir.
3Auf die °Heiligen, die auf der Erde sind,
auf die Kostbaren richtet sich mein ganzes Wünschen.
4Groß sind die Schmerzen derer, die anderen Gottheiten nachhasten,
deren Trankopfer von Blut ich nicht ausgieße,
deren Namen ich nicht über meine Lippen kommen lasse.
5Ha-Makom ist mein Anteil am Erbe und am Becher.
Du, du hältst mein Los in der Hand.
6Die Messschnüre fielen für mich auf sanfte Landschaft.
Ja! Mein mir zugesprochenes Land gefällt mir gut.
7Ich segne ha-Makom, der mir mit Rat zur Seite steht.
Auch in den Nächten mahnen mich meine Nieren.
8Immerzu ist ha-Makom mir gegenwärtig.
Ist Gott zu meiner Rechten, so wanke ich nicht.
9Darum freut sich mein °Herz. Meine °Würde tanzt!
Mein °Körper ist wirklich in Sicherheit.
10Du überlässt mein °Leben nicht dem Totenreich.
Du lässt nicht zu, dass °die, die dich lieben, das Grab sehen.
11Du zeigst mir den Pfad des Lebens:
Freudenfülle vor deinem Antlitz,
Zärtlichkeit in deiner Rechten immerzu.








